Eindrücke vom Spielplatzbau-
stark beachteter Dank der Pfadfinder an Eisenach
Ein Spielplatz wird von den Pfadfindern in 72 Stunden
gebaut, um eine Erinnerung als Dank der Pfadfinderinnen und Pfadfinder an die
Eisenacher Kinder stark beachteter Dank der Pfadfinder an Eisenach
zu hinterlassen.
An einem Hang über dem alten Eisenacher Friedhof mit einem schönen Blick über die Stadt wird eifrig gewerkt. Dort bauen eine Menge jüngerer und älterer Pfadfinder. Sie graben, schälen, sägen Holzstämme, versenken dicke Baumstämme in Löcher, verbinden die beiden Ebenen des Platzes durch Treppen. Noch sind es 41 Stunden bis zum Fertigstellungstermin, wie auf einer Tafel zu lesen ist.
Der Bauleiter der Pfadfinder Andreas Schmidt von der LM Westfalen, Leiter des Projektes Kinderspielplatz berichtet:
„Die Idee war etwas der Stadt Eisenach zu hinterlassen, was auch mit den Pfadfindern zu tun hat. Wir wollten etwas für die Kinder tun, denn wir sind ja eine Kinderorganisation. Nach vielen Überlegungen kam uns die Idee mit dem Spielplatz. Dabei spielen die Umwelt eine Rolle und der Naturschutz. Ein ungewöhnlicher Spielplatz noch dazu sollte es werden. Denn hier werden keine fertigen Geräte eingebaut, sondern solche, die extra auch nach unseren Ideen für diesen Platz konstruiert wurden. Eines der großen Spielgeräte wurde von einer Planungsfirma aus dem Raum Bielefeld kostenlos entwickelt und für den Bau vorbereitet.“
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„Alles was wir kaufen mussten, wurde in Eisenach beschafft. Material haben wir aber auch von kleineren Sponsoren erhalten, beispielsweise Holz und Schrauben.
Die Gesamtkosten dieses Projekts würden etwa im Bereich zwischen 80.000 und 100.000 DM liegen, wenn alles kommerziell gebaut würde.“
„Die Zusammenarbeit mit der Stadt war ein sehr kompliziertes Terrain. Es hat lange gedauert, die richtigen Gesprächspartner zu finden, die einem auch verantwortlich eine klare Antwort gegeben haben. Und es war schon so, dass wir diese Idee beinahe fallengelassen hätten. Dann haben wir uns noch einmal sehr intensiv dahintergehängt und es doch noch zustande bekommen. Im Nachhinein sehe ich dieses Projekt nur positiv: Es kommt bei den Eisenachern und auch bei uns Pfadfindern sehr gut an. Und für die Pfadfinder ist es eine besonderer gute Tat für die Kinder hier.“
Wie läuft das weiter?
„Ein wichtiges Kriterium ist die Abnahme. Wir haben schon Vorgespräche mit dem TÜV und dem Sicherheitsingenieur der Stadt geführt. Mit dem Planungsbüro aus Bielefeld und Herrn Ingenieur Kirsch arbeiten wir hier vor Ort eng zusammen. Die TÜV-Abnahme ist am kommenden Mittwoch, so dass wir dann auch rechtlich abgesichert sein werden.
Ich selbst werde leider nicht dabei sein können, da ich ab und zu auch noch studieren muss. Denn ich bin bereits seit letztem Dienstag hier und war vorher auch x-mal in Eisenach. Das Interesse der Eisenacher Pfadfinder an der Betreuung des Platzes ist vorhanden, ich habe mit mehreren Stammesmitgliedern darüber gesprochen. Hoffentlich bleiben mutwillige Zerstörungen aus.
Vielleicht wird das ja dann in der Öffentlichkeit auch der Pfadfinder-Spielplatz.“