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Pfadfinder Hilfsfond e.V.

Der Pfadfinderidee verpflichtet, fördert er die Pfadfinder

Die Organisation eines ungewöhnlichen Ereignisses
Im Bahnhof Eisenach hat sich in der Halle neben drei großen hölzernen ( triple) X-förmigen Pfad­finderfiguren das Empfangskomitee mit Helfern und Vorständlern des DPV etabliert und empfängt hier die aus allen Himmelsrichtungen ankommenden Gruppen. Hier ist der erste Anlaufpunkt, wenn die Führerinnen und Führer aus den Bünden des DPV eintreffen. Das geht bereits ab Freitag nachmittag los und die ganze Nacht hindurch bis in den Morgen des Samstags der Eröffnung. Hier werden die Schlafplätze in den Schulen zugeordnet und jede Pfadfinderin und jeder Pfadfin­der erhalten ihre Zuteilung zu mindestens drei der genau 100 Workshops – Impulsgeber genannt –, die hier ablaufen.

Die farbigen Halstücher werden verteilt. Sie werden mehrfach während triple X aktuell sein und dienen sowohl der Aufteilung in zusammengewürfelte Gruppen als auch der bunten Darstellung der genau 1216 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Auch die Zeitplanung und das Programm erhält jede/r.  Dort findet man „Hinweise zu triple-X, wann, wo, wer?“ „Was man sonst machen kann“, die „aktuelle Übersicht“ und einen Stadtplan mit allen Anlaufstellen und Punkten von Bedeutung für triple-X. Hier im Bahnhof der Wartburgstadt beginnt die Kette der vielfältigen Organisation dieses Ereignisses.

Zentraler Punkt ist die „Alte Posthalterei“, wo eine ganze Menge an Mitstreitern alle Felder der nötigen Organisation solch eines großen Treffens bearbeiten. Hier helfen Computer, die Verteilung der DPVer zu erleichtern und die Zuteilungsunterlagen zu erstellen, hier werden die Workshops betreut, die Referenten empfangen, zentrale Veranstaltungen organisiert und auftretende Probleme gelöst. Hier in diesem Eisenacher Jugendclub ist sozusagen das Zentralgehirn von triple-X. Junge Pfadfinderinnen und Pfadfinder sorgen dafür, dass möglichst wenig Sand im Getriebe ist. Und das ist bei solch einer großen Veranstaltung schon eine Aufgabe.

Das Wetter bringt ungewünschte Abwechslung, und Ausfälle von Transportmitteln oder von „Impulsgebern“ sind neben einer Menge an Anfragen und Hilfeschreien schnellstens zu regeln. „Wer hier tätig ist, muss fit sein und sich ständig wechselnden Herausforderungen stellen“ und „Probleme zu lösen ist hier ständig nötig“ meinen Rainer Jungbluth aus Köln und Marko Hilse aus Quedlinburg etwas ausgepumpt.

Die drei Organisationsabteilungen und Teams: „Inhalte und Programm“ unter der Leitung von Markus Blum (Speedy) aus Adelsdorf-Bayern, „Logistik“ mit Markus Baumann aus Bruchsal  und „Öffentlichkeitsarbeit“ mit Kim Schön aus Bremen sowie „Finanzen“ unter Rainer Jungbluth aus Köln arbeiten hier und stellen das Gerüst dieser in solch einer Form von Pfadfindern noch nicht gestarteten Großveranstaltung dar.

Eine gute und letztlich sehr erfolgreiche Leistung, aufgebaut auf der ehrenamtlichen Mit­arbeit engagierter Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus den 18 Bünden des DPV.