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Pfadfinder Hilfsfond e.V.

Der Pfadfinderidee verpflichtet, fördert er die Pfadfinder


Robert Baden-Powell Preis
für Pfadfinderkontakte
in Sibirien


Norbert Blüm, ehemaliger Bundesminister und bekennender Pfadfinder wird als eine seiner letzten Amtshandlungen als MdB am 22. August im Reichstag den vom Pfadfinder Hilfsfond (PHF) ausgeschriebenen Robert Baden- Powell Preis an zwei Pfadfindergruppen aus Hessen und aus dem Saarland übergeben.

Er ist nach dem Gründer der Pfadfinder, Sir Robert Baden-Powell, benannt und besteht aus einer schweren Bronzeplakette mit dessen Porträt. Er wurde von der Pfadfinderkünstlerin Ortrud Krüger- Stohlmann aus Bad Homburg geschaffen.

Der Preis wird durch den Pfadfinder – Hilfsfond für herausragende Leistungen oder besondere Aktivitäten von Pfadfinderinnen- oder Pfadfindergruppen jährlich vergeben. Diese sollen orientiert sein an dem Erziehungsmodell der weltweiten Pfadfinderbewegung, seinen Grundlagen und Methoden.

Im Jahr 2001 haben die deutschen Pfadfinder eine abenteuerliche Wanderfahrt zusammen mit russischen Pfadfinderinnen und Pfadfindern in den Urwäldern Sibiriens durchgeführt.

Kontakte mit den Menschen und dem Land sowie Freundschaften untereinander entstanden.
In der Nähe von Irkutsk wurde die russische Gruppe durch einen deutschen Pfadfinder ins Leben gerufen, der dort in der Forstverwaltung tätig ist.
Seither findet reger Briefwechsel statt, Gruppenmaterial wird gesammelt, Finanzmittel werden gespendet um beim Aufbau von hier aus zu helfen.
Gegenseitige Besuche im nächsten Jahr vertiefen die Verbindungen.

Hier wurde das Motto der Pfadfinder: „Freund aller Menschen und Bruder aller Pfadfinder“ auf besondere Weise beispielhaft umgesetzt, Grund für die Verleihung des Preises